Vita

In Belgien geboren als Sohn eines Nato Offiziers und einer deutschen Mutter, hatte James White schon früh einen Draht zum geschriebenen Wort. Die Bücherschränke im Hause White galten für den Jungen schon früh als Heiligtum. Zu seiner Kommunion bekam James White von seiner Patentante Julien einen Parker Kugelschreiber geschenkt, mit dem Hinweis, dass er anfangen sollte zu schreiben. Seine ersten Gedichte verfasste der junge White schon mit sieben, zuerst rudimentär.

1988 trennten sich seine Eltern und er kam zu seiner Familie nach Deutschland, das nicht ohne Schrecken, denn seine Eltern trennten sich gewaltsam und in einer Nacht und Nebel Aktion gelangte er über die Weihnachtszeit nach Deutschland.

 

 

Ein Tag im September 2001



Es wurde September

Und die Zeit schritt voran

im alltäglichen Treiben,


Dann: 09/11/01,


Zwei Türme: WTC,

Zwei Flugzeuge mit

Passagieren entführt

Und hinein in den in den

Heiligen Tod, den weltfremde,

Weltnahe so beschreiben,


Es waren noch Weitere Flugzeuge,

Keine Rede, na klar, Wahnsinn der

Fließt durch Adern, Wahnsinn der

Tötet und heilig ist der Krieg,


Gnadenlos, na klar, gnadenlose

Verachtung führt zu Hass, der

Durch Adern fließt und zu

Kriegen führt,


Und wo stehen wir jetzt,

Das ende ist immer da,

Es ist immer nah, oder?


Moloch, der du hier alle treibst

Zur Verzweiflung, die zu Hass führt,


Moloch des samsarischen Seins,

Wo antizipieren führt zu Gier,

Hass und Verblendung,


Moloch mit vielen Gesichtern,

Wo der Eine den Anderen
Missversteht, da der Eine

Sich heiliger denkt als sein Nächster,


Heilig, heilig, heilig,


Heilig ist die Gier,

Heilig ist der Hass,


Heilig hier ist Verblendung,


Und,

Von diesen Dingen sehe ich kein

Ende!


- Im Schatten verweilen -

Im Schatten des Geistes verweilen
Und gefangen fühle ich mich, als
Würde ich durch ein einsames
Labyrinth schreiten, ohne
Die Sicherheit der Geborgenheit;

Im Schatten verweilen, der mich
Innerlich zerreißt und mir keine
Ruhe bringt im aufgewühlten
Herzen, denn unter der Verdammnis
Namens Schattendasein, bin ich

Geworfen worden in dieses ichabsolute
Samsara; die Sirenen singen,
Der Minotaurus wartet; die Moiren
Flehe ich an : Klotho, Lachesis, wie
Atropos : gebt mir ein anderes
Schicksal, so dass ich wieder Licht sehen kann!



 

,,Zur Zeit wühle ich mich soviel wie
möglich in Lumpereien hinein.
Warum? ich will Poet werden, und
ich arbeite daran mich SEHEND zu
machen! Sie können nicht das mindeste
verstehen, und ich wüßte Ihnen fast nichts
zu erklären. Es geht darum, durch die
Entregelung aller Sinne beim Unbekannten
anzukommen.
Die Leiden sind ungeheuerlich, aber
man muß stark sein, als Poet
geboren sein, und ich habe mich
als Poet erkannt." 

Rimbaud an Georges Izambard (Mai 1871)

Arthur Rimbaud; franz. Symbolismus;
( 20. Oktober 1854 in Charleville; † 10. November 1891 in Marseille)

 

 

 

To see the World in Grain of Sand

And heaven in a wild flower

Hold infinity in the Palm of your hands

And eternity in a Hour

William Blake;28. Nov 1757 - 12. Aug 1827 (Alter 69)

As I was back there in seminary school

There was a person there who put forth the propesition

That you can petition the Lord with prayer

Petition the Lord with prayer

Petition the Lord with prayer

Petition the Lord with prayer


You can not petition the Lord with prayer

(James Douglas Morrison;8. Dez 1943 - 3. Jul 1971 (Alter 27)